Mein letzter Post endete damit, dass Daniel angekommen ist. Was habe ich mch gefreut! Nachdem ich ihm um den Hals gefallen war und wir im Haus waren habe ich natürlich sofort mein kitschiges Rocher-Herz präsentiert - stimmt, es hat nicht lange gehalten ;-). Nach einer Campus Führung (wow, sonntags ist es hier unfassbar leer!), die wir noch bis nach 15 Uhr ausdehnen mussten (da öffnet Starbucks am Sonntag) sind wir im Hotel eingecheckt.
Hier nun ein kurzer Exkurs in das großartige Regelwerk der Wohnheime: Abgesehen davon, dass man hier nicht rauchen, trinken, Alkohol besitzen oder auch nur daran denken darf, sind auch die Besuchszeiten streng geregelt. Sonntag bis Donnerstag von 8 bis 22 Uhr, Freitag und Samstag von 8 bis 2 Uhr nachts. Wenn ihr nun die Besuchszeiten eingehalten habt, dann muss unter anderem beachtet werden, dass ihr -euch eingerechnet- niemals mehr als acht Personen im Apartment sein dürft.
Weitere Regelungen werden im "Roommate-Agreement" festgehalten. Eine vier Seiten lange Ausführung über Regeln, die feststehen und solche, die durch die Bewohner ergänzt werden können.
Elviras Mitbewohner haben zum Beispiel aufgenommen, dass jeder "boys in the room" schreien muss, sobald jemand des männlichen Geschlechts das Apartment betritt. Es soll ja jedem die Möglichkeit zur individuellen Entfaltung seiner Persönlichkeit gegeben werden.
Katja und ich hatten auf die Frage, welche Art vor Beziehung wir mit unserem Mitbewohner haben möchten, nur eine Antwort: eine sexuelle natürlich ;-) Wir haben aber doch darauf verzichtet dies zu verschriftlichen.
Wo war ich? Achja: wir checkten ins Hotel ein. Liegt daran, dass man keine Übernachtungsgäste des anderen Geschlechts haben darf. Kann man ja auch verstehen. Aber auch, wenn mich jemand weibliches besuchen würde, dann müsste ich dies erst beantragen und diese Person dürfte nicht mehr als drei aufeinander folgende Nächte hier bleiben.
Sonntag Abend habe ich Daniel dann zum Italiener eingeladen. Ist ein schnuckeliger Laden und kommt einem deutschen Restaurant doch recht nahe. Montag habe ich mir dann "frei" genommen und wir haben einenTagesausflug nach Nashville, Tennessee, gemacht.
Dort haben wir uns zum Beispiel das Capitol angeguckt...
...waren lecker Essen und am Broadway.
Leider konnten wir nicht bis spät abends bleiben (ich hatte am Tag drauf Uni), aber auch nachmittags um halb vier gab es schon in allen Bars Live-Musik.
Dienstag war ich studieren, aber Daniel ist in meiner Pause mit mir zu Cold Stone gefahren - eine großartige Idee.
Mittwoch morgen sind wir Frühstücken gegangen.
Ich. Liebe. Pancakes.
Das amerikanische Frühstück ist nach meinem Geschmack ja eher eine komplette Katastrophe, aber Pancakes - Pancakes! Mit Sirup, so richtig schön süpschig (ihr wisst schon, was ich meine) und süüüüß! Großartig. Kekse und Pancakes - das könne sie.
Mittwoch habe ich kein Foto gemacht, aber so sah es bei letzten Mal aus, da allerdings mit Pfirsich-Sauce.
Nachmittags musste ich Daniel schon wieder verabschieden, das hat mir gar nicht gefallen, aber - und ist das nicht GROßARTIG ?!? - ich fliege schon am Donnerstag nach Texas!
Hier ist "fallbreak" und deshalb habe ich nächsten Montag und Dienstag frei. Das wird natürlich genutzt und da Daniel auch am Montag frei hat, geht es nach Austin!

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