Donnerstag, 10. Oktober 2013

Fall Festival & Fall Break

Ali, meine Nachbarin hier auf dem Campus, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Elvira, Katja und mich in jedes "gute" Restaurant in Evansville mitzunehmen. Gesagt - getan. Letzten Samstag startete unsere kulinarische Tour mit einem Abendessen im Roppongi, einem japanischen Restaurant. Hier gab es allerlei Sushi, aber auch Hibachi, was eine Art Live-Cooking ist. 
Egal, was das Menu auch sonst so hergab -  ich wollte Sushi! Und es war großartig... Guckt Euch nur diese Bilder an:

Es war viel ausgefallenes dabei, aber ich mag eigentlich auch die "Standard" Maki ganz gerne. Alles, was wir bestellt haben, hat super geschmeckt. Elvira hat sich eine Überraschung bestellt, die dann brennend serviert wurde.
Ich war am Ende kugelrund und rundum zufrieden, da bekommen wir auch noch Nachtisch aufs Haus! Süßes Sushi (das habe ich da zum ersten Mal probiert) ist gar nicht schlecht: In den Teig ist Vanille-Eis eingerollt, darauf kommen noch Sahne und Schoko-Sauce. Was dem ganzen einen exotischen touch gibt, sind dann noch die Fischeier. Merkwürdige Kombination - aber es schmeckt!

Katja, Elvira und ich.

Ali (das Sushi vor ihr war großartig, ich weiß nur nicht, was es war... *mist*)


Vielen lieben Dank an Ali und ich freue michschon auf nächsten Mittwoch! Da setzen wir unsere Tour nämlich fort und gehen ins "Bonefish".

Am Montag war dann Katjas Geburtstag. Da ich jede Menge an meiner Kamoagne zu arbeiten hatte, bin ich schon sehr früh aufgestanden. Trotz Zeitdruck ist es mir aber gelungen sie mit einem Kuchen von Elvira und mir und Frühstück zu überraschen. Daneben hat sie auch noch eine riesige Eistorte von Freunden bekommen. An der essen wir noch immer... 
Für den Abend hat sie uns dann ins Show Me's eingeladen und hatten noch jede Menge Spaß.

Bevor wir in die Bar gegangen sind, sind Ali, Elvira und ich zum Fall Festival gegangen. Das ist hier in Evansville etwas ganz großes. Eigentlich geht man dort nur hin um zu Essen: in knapp 130 Buden werden mehr oder weniger exotische Dinge angeboten. Von Butter Beer über Aligator bis hin zu Deep Fried Oreos und mit Schokolade überzogenen Heuschrecken. 


Mich hat es nicht so unbedingt vom Hocker gehauen und im Prinzip war es, wie in Deutschland auf einer Kirmes - nur dass der Anteil an Fressbuden unwesentlich höher war. Alles was man an "anständigem" Essen kauft, wird in ein Burger-Brötchen geknallt und da die Buden alle von verschiedenen Clubs, Vereinen, Organisationen betrieben werden, möchte ich gar nicht wissen, wie es da in der Küche aussieht... :-) Trotz alledem: es ist das zweitgrößte Straßenfest des Landes und das muss man ja mal gesehen haben.
Eine Kuriosität habe ich allerdings gefunden: German Breadpudding. Breadpudding habe ich wohl mal in Californien gegessen, aber ich dachte, dass es etwas mexikanisches wäre. Auch nach längerem Grübeln weiß ich nicht, welches Gericht damit gemeint sein soll und ich bin eigentlich fest davon überzeugt, dass es so etwas in Deutschland nicht gibt! Wenn aber jemand besser Bescheid weiß als ich, dann bitte melden ;-)

Gleich habe ich einen letzten Kurs, bevor mein Wochenende beginnt. In drei Stunden geht mein Flug, mein Köfferchen ist gepackt und bereit für eine weitere Stadt. Auf nach Texas!
 

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