Mittwoch, 28. August 2013

Welcome Week

So, da bin ich wieder!

Die Assistenten des Internationalten Büros hier haben sich alle sehr bemüht. Schon am ersten Abend haben wir uns mit allen, die bereits angekommen waren, bei Applebees zum Dinner getroffen. Wir waren eine bunte Runde mit vielen Brasilianern, Asiaten, einer Africanerin und Deutschen. Im Anschluss wollten wir Deutschen noch bei einem Bierchen chillen und konnten gleich feststellen, dass man am Sonntag in Indiana keinen Alkohol kaufen kann...

Montag ging die Welcome Week los. Und wir hatten teilweise ein ganz schön straffes Programm...

Bislang waren knapp 30 Internationale Studierende angereist, am Montag folgten weitere 35. Den Tag über haben wir mit Katja, Elvira, Rahul und Urs den Campus erkundet:
Hier ist alles sehr weitläufig und modern, im Hauptgebäude gibt es eine Cafeteria (das Loft), Burger King, mexikanisches Essen, Pizza, einen Subway-Verschnitt und einen Laden, bei dem man Salate und Sandwiches kaufen kann.
Über den Campus verstreut gibt es Snacks und Kaffee zu kaufen, red mango, einen Laden, bei dem man unfassabar leckeren Frozen Yoghurt mit Früchten bekommt und Starbucks in der Bibliothek.  

Hier zu verhungern ist schwierig, in der Welcome Week war es unmöglich.
Wir waren bereits vorgewarnt, dass wir für die erste Woche nichts zu essen kaufen sollten und tatsächlich stellte sich heraus, dass es bei nahezu jedem Programmpunkt Rührei, Bacon, Kartoffeln und/oder Kuchen und Kekse, sowie Softdrinks gab. Das war auch alles schön und gut, aber trotzdem manchmal etwas abstoßend, wenn man sich zum Frühstück zwischen Schoko Cookies und Gebäck mit Zuckerguss entscheiden musste. Hier mal einige großartige Beispiele amerikanischer Esskultur ;-)   :



In der ersten Woche haben wir jede Menge Einführungen gehabt. Wir haben fast ein halbes Dutzend dieser großartigen, von Behörden kreierten Videos gesehen, die einem das Studieren im Ausland erläutern. 
Für eine Tour über den Campus haben wir uns in Gruppen aufgeteilt.






Dabei haben wir uns die wichtigsten Gebäude angeschaut und auch die Cafeteria, Bibliothek, das Health Center und das Fitness Center. Dabei habe ich dann auch meinen Studentenausweis bekommen:

Ich bin ja nicht so einfach zu begeistern, wenn es um Sport geht... ABER: das hättet ihr sehen müssen!!! Riesige Hallen, in denen man Volleyball, Basketball, Fußball, Badminton spielen kann, wann immer etwas frei ist, ein Boxraum, ein Paradies für diejenigen die gerne Gewichte stemmen, Kursräume, massenhaft Laufbänder, Stepper und weiß der Geier was. Direkt unter dem Dach ist eine Tartanbahn zum laufen (passt bloß auf, welcher Wochentag es ist; das bestimmt die Laufrichtung!).
Darüberhinaus gibt es eine riesige Kletterwand, die sich durch mehrere Etagen des Gebäudes zieht. Höhe ist zwar nicht so meins, aber ich habe mir fest vorgenommen das einmal auszuprobieren. 
Für alle, die nicht ganz so sportlich sein wollen gibt es diverse Konsolen und Spiele und Billardtische. Wer lieber draußen Sport treibt (paah, bei der Hitze!) kann Beachvolleyball spielen oder auf einen der vielen Tennisplätze gehen. 

Die Woche war noch immer nicht zu Ende, nur bin ich wieder auf dem Sprung. Mehr beim nächsten Mal!  ;-)

Sonntag, 25. August 2013

Auslandssemester? Auf geht's!

Hallo ihr Lieben!
So fest ich es mir auch vorgenommen habe, bis jetzt habe ich leider keine Zeit gehabt meinen Blog zu starten.

Letzten Sonntag bin ich in Evansville, Indiana, angekommen und werde hier nun an der University of Southern Indiana für ein Semester studieren. Aus meinem Studiengang bin ich die einzige, die in die USA gegangen ist, aber es sind noch sieben weitere Studierende von der Hochschule dabei. Wir sind eine coole Truppe und verstehen uns super, obwohl wir uns bis vor kurzem nur durch unsere Facebook-Planungs-Gruppe kannten. 
Aber lasst mich am Anfang beginnen.

Nachdem ich am Freitag meinen Abschied gefeiert hatte, stieg die Aufregung. Mein Koffer war schon fast gepackt, die Papiere waren alle gesammelt. Natürlich habe ich später hier festgestellt, dass ich einigen Blödsinn mitgenommen habe und sinnvolle Dinge zu Hause gelassen habe (zum Beispiel Tabletten gegen Halsschmerzen ;-) ).

 Auf, auf und davon

Sonntag früh hat meine Familie mich zum Flughafen gebracht, mein Bruder ist sogar direkt vom Feiern gekommen! Endlich ging es los: von Hamburg nach Amsterdam, von Amsterdam nach Atlanta (ein furchtbarer Flughafen!) und von Atlanta nach Evansville. Zum Glück ist alles gut gegangen, denn die anderen Osnabrücker, die von Düsseldorf aus geflogen sind, haben ihren Flug verpasst, weil sie so viel Verspätung hatten. So kamen sie einige Stunden nach mir an, obwohl ich eigentlich als letzte von uns ankommen sollte. Am Flughafen wurde ich von Assistenten (so etwas wie studentische Hilfskräfte) des Büros für International Programs and Services abgeholt. Auf dem Weg zu den Apartments haben wir halt bei Walmart gemacht, damit man sich schon einmal mit Dingen wie Cornflakes und Milch eindecken kann. Ich weiß ja, dass hier alles viiiieeel größer ist, als zu Hause in Deutschland, aber ein knapp zwanzig Meter langes Regal mit verschiedensten Sorten an Cornflakes und Müsli hat mich nach fast 20 Stunden Reisezeit dann doch überfordert ;-)

 Meine Wohnung

Auf dem Campus lebe ich, typisch amerikanisch, in einem vierer Apartment. Wir sind zu dritt, da Megan, eine meiner Mitbewohnerinnen, eine Residence Assistant ist. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Regeln in unserem Block eingehalten werden ( und davon gibt es eine Menge: kein Alkohol auf dem Campus, Besuchszeiten, Übernachtungsgäste müssen registriert werden, es dürfen nur Mädels sein, und und und). Ich teile mir das Zimmer mit Katja, die auch an der Hochschule studiert. Erst fanden wir es weniger gut, weil wir dachten, dass wir mit den Amis gemischt werden würden. Doch mittlerweile stellt es sich als Vorteil heraus, weil wir zum Beispiel beide die Klimaanlage lieber ausschalten und uns auch sonst ziemlich gut verstehen. Hier könnt ihr sehen, wie ich Hause:






Die Wohnung ist schon ganz schön teuer, aber im Gegensatz zu den Residence Halls hat man hier in den Apartments eine eigene Küche und kann sich selbst bekochen. Zum Glück hat Megan auch schon einiges mitgebracht und wir können ihr Geschirr, Besteck, etc. mitbenutzen. 


Ich schreibe euch bald, was ich in der Welcome Week erlebt habe. Wir hatten ein straffes Programm und nun bin ich schon wieder auf dem Sprung, aber dazu später mehr. 

Ach ja: wenn ihr mir schreiben wollte, dann findet der Postbote mich hier:

Katharina Szymanski
8119A O'Daniel Ln
Evansville, IN 47712 
USA

Ich freue mich aber auch, wenn ihr mir per what´s app, Facebook oder Email schreibt. 

Macht's erstmal gut!